Leistungen der Genossenschaft an seine Mitglieder
1. Aufbau der regionalen Basis
Ein Beispiel eines Regionalverbandes der Genossenschaft. Jeder Teilnehmer hat nur ein Stimmrecht und bezahlt einmalig für einen Anteil an die Genossenschaft = 100,- €. Anteile ohne Stimmrecht können bis zu 99 Stück pro Teilnehmer geordert werden. Alle bekommen aus den Umsatzerlösen ihren prozentualen Anteil, aber auch Vergünstigungen durch Produkthersteller in den Folgejahren. Außer dem eingezahlten Betrag besteht keine weitere Mithaftung.
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2. Regionale Systeme der Genossenschaft
Das Ziel der Genossenschaft liegt in einer Vielzahl von regionalen Gruppen in Landkreisen. Im Grunde können sich in allen Gebieten, selbst kontrollierte und verwaltete Gruppen der Genossenschaft bilden, die regional vor Ort ihre möglichen Aktivitäten ausbauen. Der Vorteil ist, dass alle gleichberechtigt am System angeschlossen sind und alle den Nutzen des konzentrierten Einkaufs verrechnet bekommen.
3. Leistungen der Genossenschaft
Vorbemerkung:
Genossenschaften sind nicht vergleichbar mit Großmärkten oder Handelsgesellschaften, die über das globalisierte System ihre Produkte in Billigländern einkaufen, in denen Kinderarbeit herrscht und Hungerlöhne bezahlt werden. Es gibt bei der sogenannten Globalisierung erschreckend viele negative Beispiele, besonders die Ausbeutung der Arbeitskraft führt dazu, dass Produkte, die bei uns zu einem Preis von ca. 100,-€ verkauft werden, im Einkauf kaum 5-10 € kosten. Entsprechend schlecht ist die teils giftige Qualität. Viele unserer Lebensmittel machen krank, sind gestreckt mit viel Zucker, Weichmachern, zu hohen Industriefettanteilen, um nur einige zu nennen. Kein Wunder, dass bei globalen Handel und Billigware von wenigen Profiteuren hohe Anteile als Handelsgewinne vereinnahmt werden.
In der europäischen Landwirtschaft gibt es auch Dumpinglöhne, sie sind aber nicht so direkt vergleichbar. Dass Landwirte, das volle Risiko des Wetters - oft mit hohen Ernteausfällen - tragen, aber Billigpreise bezahlt bekommen und dadurch am Rande des Konkurses stehen, sind die Ergebnisse der Globalisierung. Trotz allem träumt sogar der Bauernverband vom Segen einer großen industrialisierten Landwirtschaft, wenn zukünftig mehr Energiepflanzen mit noch stärkerer Ausbeutung des Bodens angebaut werden sollen. (Treibstoffe gegen Nahrung.)
Die intensive Landwirtschaft zerstört wichtige Grundlagen des Lebens. Die Böden der Erde sind ausgelaugt. Der Mensch baut den Humus zehnmal schneller ab, als er sich nachbilden kann. Das verschlechtert seine Fähigkeit, Nährstoffe bereitzustellen, aus der Atmosphäre Kohlenstoff zu binden, verschmutztes Wasser zu filtern und die Artenvielfalt aufrecht zu erhalten. Die Minderung hat viele Gesichter, wie etwa die Verschmutzung und Versalzung des Grundwassers, das aus immer tieferen Schichten gepumpt wird. Der US Landwirtschaft droht bereits ein Kollaps, auch weil laufend neue Pflanzenkrankheiten große Schäden anrichten, und vor allem, was längst zu erwarten war, auch Genpflanzen massiv befallen werden.
Die Bevölkerung der Welt soll laut Prognosen bis 2030 um etwa 20 - 30% steigen. Als Folge werden die Böden durch weitere Ausbeutung dezimiert und zur Wüste verwandelt. In den letzen 20 Jahren verlor die Welt ca. 25% fruchtbare Ackerböden!
Deswegen sollte sich die Landwirtschaft auf ihren Ursprung besinnen und auf nachhaltige Bodenbewirtschaftung umsteigen, auch daran arbeiten wir.
Der Verlust von Bauernhöfen bedroht die Artenvielfalt. Auch hier müssen wir noch in diesem Jahrzehnt vermehrt mit Problemen durch die industrialisierte Landwirtschaft ähnlich wie in Amerika rechnen. GEN ist das Gegenteil einer Lösung!
Selten wird auch gesagt, dass in der Folge 250-300.000 Kleinbetriebe ihre Existenz verlieren!
In armen Ländern haben zwei Milliarden Menschen kaum noch etwas zum Essen und nur verseuchtes Wasser zum Trinken. Täglich sterben ca. 20 - 30.000 Menschen und alle 3 Sekunden ein Kleinkind. Beschämend, weil Börsenspekulanten bestimmen, wer etwas zu Essen bekommt und wer nicht.
Wir unterstützen diese Entwicklung nicht.!
Es gibt genug Methoden, in Regionen unter Mithilfe der Bürger gesunde Lebensmittel für alle Menschen zu erzeugen.
Hinter der Genossenschaft steht durch verschiedenartige Querverbindungen ein Verbund von Unternehmen. Darunter Lieferanten von Natur-Pflanzendünger aber auch Energietechniken, die als Input nur anfallenden Müll, Holz, Sondermüll, Gras, alle organischen Pflanzen, Klärschlamm, Nahrungsreste und viele weitere Abfallstoffe verwerten. Aus diesen Wertstoffen, können jetzt hochwertige Energien erzeugt werden, besonders Strom, Wärme und Treibstoffe.
Andere Techniken zeigen, was in Gewächshäusern aus der Wärme und CO² machbar ist. So gibt es eine Algenart, die sich nur von Kohlendioxid und Wärme ernährt und sich im Gewicht täglich verdoppelt. Die Algenmasse besteht zu 70% aus hochwertigem Öl und zu 30% aus gesunder Nahrung (Proteinen, Mineralien und Vitamine).
Die Voraussetzungen zur Produktion sind vorhanden. Ein einfaches Beispiel: Ein Hektar Acker mit Raps bringt 1000-1900 Liter Öl pro Jahr, eine gleichgroße Fläche mit Algen bis zu 6000 Liter Öl pro Tag!
Unsere Vorstellung: Mehr als die Hälfte aller Verbrennungskraftwerke könnten, nach den heutigen technischen Möglichkeiten, innerhalb von 10 Jahren aus dem bestehenden Potential dezentral ersetzt werden.
Fazit:
Durch die Stärke der regionalen Genossenschaften entwickelt sich ein völlig anderes und ehrliches Preisgefüge, weil die Ertragsgewinne verteilt werden. Es kann also durchaus sein, dass bei vollem Produktionslauf der Anlagen aus allen Bereichen der Genossenschaft eine zweistellige Rendite p.a. für die Mitglieder bezogen aus den Techniken und dem Stromeinkauf gegenüber dem Beteiligungskapital generiert werden kann.
Bei der Genossenschaft geht es grundsätzlich um umweltgerechtes Leben. Dazu gehören neben der eigenen Energieversorgung, auch Produkte des täglichen Bedarfs.
Selbst stark steigende Inflationsentwicklungen lassen sich regional abfedern. Wir sind weniger abhängig von Rohstoffen, die den Börsenbewegungen ausgeliefert sind. Bei uns werden bevorzugt Wertstoffe aus heimischem Aufkommen verwendet. Müll, der sonst verbrannt wird oder auf Halden landet, wird zunehmend effektiv wiederverwertet und veredelt.
Zur Vorsorge ist geplant, dass mit dem Wachstum der Genossenschaft auch ein einheitliches, eigenes, regionales Geld für den internen Zahlungsverkehr eingeführt wird. Es gibt schon seit Jahren funktionierende Systeme.
Das Potential der Genossenschaft entwickelt sich durch eine hohe Anzahl an Mitgliedern, so dass auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten eine regionale Selbstversorgung möglich ist.
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